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Förderung » Bundesumweltministerium startet 400-Millionen-Programm zum Klimaschutz02.07.2008 17:24
Das Bundesumweltministerium hat eine umfassende Klimaschutzinitiative auf den Weg gebracht. Mit vier neuen Programmen werden Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der Wirtschaft, den Kommunen sowie der Verbraucher und Verbraucherinnen gefördert.
Ein Schwerpunkt ist das Impulsprogramm für kleine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Diese Mini-KWK-Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, nutzen dadurch die eingesetzte Energie sehr effizient und sind eine der wirksamsten Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen. Mini-KWK-Anlagen können überall dort eingesetzt werden, wo viele Stunden im Jahr Wärme gebraucht wird, z.B. in Wohngebäuden, Hotels oder Altenheimen. Für diese Anlagen gibt es einen Investitionszuschuss. Biomasse ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft, sei es für Strom, Wärme oder Kraftstoffe. Gleichzeitig ist die nachhaltige und klimafreundliche Nutzung der Biomasse eine große Herausforderung. Das Bundesumweltministerium fördert daher mit der Klimaschutzinitiative Forschungs- und Pilotprojekte, um Lösungen für noch offene Fragen zu entwickeln und eine nachhaltige Biomassestrategie voranzubringen. Marktanreizprogramm zur Förderung von erneuerbaren Energien Aus dem Marktanreizprogramm werden Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit Investitionszuschüssen, zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert. Im Fokus stehen wärmeerzeugende Anlagen, wie Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse und effiziente Wärmepumpen zur Trinkwasserbereitung und Gebäudeheizung - aber auch größere Anlagen wie Tiefengeothermieanlagen, Biomasseheizwerke und Nahwärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative stellt das Bundesumweltministerium ab 2008 deutlich mehr Mittel als in den Jahren zuvor für die Förderung bereit - in diesem Jahr bis zu 350 Mio. €. Investoren können daher von einer deutlich attraktiveren Förderung profitieren. Neu ist beispielsweise ein Bonussystem, welches besonders effiziente Anwendungen von erneuerbaren Energien belohnt. Quelle: BMU |
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